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Musée des Confluences - Extérieur
Musée des Confluences - Ammonite irisée
Musée des Confluences - Ours debout Inuit

Musée des Confluences: Gebäude der Raritäten

Hélène Lafont-Couturier, Direktorin des Musée des Confluences

Das Musée des Confluences zieht mit seinen Ausmaßen und dem riesigen Gebäude aus Kristallglas, das an ein Raumschiff erinnert, alle Aufmerksamkeit auf sich. Im Inneren zeigt die Sammlung origineller Gegenstände die Geschichte der Menschheit seit ihren Anfängen. Geführte Besichtigung mit Hélène Lafont-Couturier

Können Sie die Sammlung des Museums kurz vorstellen?

Das  Musée des Confluences  erzählt die Geschichte der Menschheit mittels 2 Millionen Gegenständen. Diese Stücke sind in vier thematischen Sälen auf einer Fläche von 3000 m² ausgestellt: „Ursprung, Geschichte der Erde“, „Gesellschaften, das Theater des Menschen“, „Spezies, Netz des Lebens“ und „Ewigkeiten, Vorstellungen des Jenseits“. Es können beispielsweise Meteoriten, Ammoniten, Vögel aus Kotschinchina, Unterkiefer eines Homo sapiens oder Ausrüstungen eines Samurai betrachtet werden.

Was ist das Besondere des Museums?

Zuallererst seine Architektur und sein Standort! Im Inneren dieses riesigen, lichtüberfluteten Gebäudes aus Kristallglas und Edelstahl, kann der Besucher eine außergewöhnliche Aussicht auf den Zusammenfluss der Rhône und Saône bewundern.

Übrigens bietet das Museum eine sehr innovative Inszenierung, da Gegenstände unterschiedlichster Epochen und Ursprünge zusammen ausgestellt werden. Es ist ein wahres Raritätenkabinett. So kommt zum Beispiel Stoff von Ureinwohnern mit einem Bordakreis aus dem 19. Jh. in Kontakt. Beide Gegenstände verdeutlichen das Bedürfnis des Menschen seine Umgebung zu organisieren, wenn er in einer Gesellschaft lebt.

Wir haben außerdem den Fokus auf Interaktivität gelegt. Das Museum ist ein Ort des Lernens und Spielens mit seinen Spielräumen und den Workshops für Kinder.

Welche Animationen bieten Sie an?

Zusätzlich zur Dauerausstellung empfangen wir 4 bis 6 Sonderausstellungen pro Jahr, wie die Ausstellungen „Die Schätze von Emile Guimet“ und „Die Wunderkammer“ bis Sommer 2015. Danach beginnen die thematischen Saisons. Die Saison 2015/2016 wird der Innovation gewidmet sein, 2016/2017 dem Körper und 2017/2018 der Vorstellungswelt.

Wir organisieren übrigens kulturelle Veranstaltungen das ganze Jahr über, wie Konzerte mit Jazzmusik oder Musik aus der ganzen Welt, wissenschaftliche Konferenzen oder festliche Wochenenden. Außerdem arbeiten wir mit anderen Institutionen zusammen, für die sich die Museen bei den großen Veranstaltungen Lyons, wie der Biennale oder dem Lichterfest, einschreiben. 

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